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Hanglage

Der Hausbau am Hang muss sehr gut geplant sein. In besonders schwierigen Lagen oder bei unklaren Bodenverhältnissen ist ein geologisches Gutachten im Vorfeld der Hausplanung sinnvoll.

Bauen in Hanglage erfordert erweiterte Bauplanung

Hausplanung ist ein komplexes Metier. Dies gilt umso mehr beim Hausbau auf schwierigen Bauplätzen wie beispielsweise auf Grundstücken am Hang. Ein Bauplatz in Hanglage schafft andere Bauvoraussetzungen als eine ebene Fläche. Eventuell sind Stützkonstruktionen erforderlich. Wichtig ist auch die Frage, ob das Grundstück von der Berg- oder der Talseite her erschlossen werden soll. Dies ist zum Beispiel für die Abwasserentsorgung von Bedeutung.

Häufig ist der Bau eines Kellers unumgänglich. Schon bei leichter Hanglage lässt es sich nicht vermeiden, dass ein Teil des Hauses „unter Tage“ liegt. Aufschluss über die notwendigen Eigenschaften des Untergrundes gibt ein Bodengutachten. Da dieses grundsätzlich bei jedem Hausbau eingeholt werden sollte, ergeben sich Synergien: Wer beim Kellerbau ein Bodengutachten zugrunde legt, braucht für den Hausbau kein zweites in Auftrag zu geben. Bei einem Keller, dessen hintere Wände bei Hanglage oft vollständig im Erdreich liegen, muss besonders gut auf den richtigen Schutz vor Feuchtigkeit und eine ausreichende Belüftung des Untergeschosses geachtet werden.

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