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Bemusterung

In unserem Bemusterungszentrum legen die zukünftigen Hausbesitzer fest, wie ihr Eigenheim innen und außen aussehen wird.

Ihr schlüsselfertiges FischerHaus nimmt von außen und innen endgültig Gestalt an. An einem oder zwei Tagen müssen sie vor allem Entscheidungen zur Innenausstattung treffen. Für die meisten bedeutet das, die Qual der Wahl gleich tausendfach. Das ist zwar anstrengend, erhöht aber die Vorfreude auf das Eigenheim. Schließlich ist die Bemusterung die letzte Etappe vor der Hausproduktion.

Die Bemusterung orientiert sich an der Leistungsbeschreibung im Werkvertrag und dem dort festgelegten Ausstattungsstandard. Im Unterschied zur Situation vor dem Vertragsabschluss liegt nun die grundstücksbezogene Feinplanung vor, der Grundriss steht fest, Treppenhaus, Fenster und Türen sind positioniert. Jetzt geht es an die Auswahl der Innenausstattung und um die Fassadengestaltung.

Tausend Fragen an zwei Tagen

Die Bemusterung dauert meistens ein bis zwei Tage, manchmal sogar länger. Sie findet im Firmeneigenen Bemusterungszentrum statt. Dieses kann man sich wie ein Einrichtungshaus vorstellen, in dem von Dachziegeln bis zu Badezimmerarmaturen alles mit dem Hausbau verbundene Zubehör für Dach, Fassade und Innenausstattung präsentiert wird.

Bauherren können die verschiedenen Varianten in Ruhe begutachten und ausprobieren. Unterstützung bekommen sie von den Bemusterern. Mit der Erfahrung von vielen Bemusterungen leiten sie die Bauherren an und fungieren als Ratgeber. Von der Farbe und Form der Dachziegel über die Gestaltung der Fassade und die Auswahl der richtigen Fenster bis hin zu den Armaturen des Badezimmers, den Böden und Bodenbelägen, den Türen und den Treppen gibt es eine Menge zu entscheiden.

Die Bauherren wählen vom Hausnummernschild bis hin zu Lichtschaltern und Steckdosen die komplette Ausstattung aus. Die Entscheidung für die Komponenten der Haustechnik, zum Beispiel die Gastherme oder die Wärmepumpe, wurde bereits in der Planungsphase und vor dem Bauantrag gefällt.

Alle Entscheidungen kommen ins Bemusterungsprotokoll

Im Rahmen des vereinbarten Standards wählen Bauherren zwischen unterschiedlichen Anbietern und Designs aus. Sie müssen beispielsweise beim Waschbecken nicht zwingend ein bestimmtes Modell nehmen, sondern haben Alternativen. Sie können sich für höherwertige Ausführungen entscheiden, der Preis wird dann entsprechend angepasst. Dieser sogenannten „Aufbemusterung“ steht die „Abbemusterung“ gegenüber: Natürlich kann man einer einfacheren Variante als in der Leistungsbeschreibung vereinbart den Vorzug geben. Im Laufe der Bemusterung ergibt sich aus vielen einzelnen Einsparungen oder Mehraufwendungen ein positiver oder negativer Saldo. Alle Entscheidungen werden in einem Protokoll festgehalten, das dutzende Seiten umfasst und alle Preise für die einzelnen Ausstattungsteile auflistet.

Eine Bemusterung ist für Bauherren aufregend und anstrengend zugleich. FischerHaus lädt die Bauherren daher bei weiterer Anreise zu einer Übernachtung in einem Hotel in der Nähe des – Verwaltungsgebäudes ein, damit diese ausgeruht in den „Tag der Entscheidungen“ gehen.

Wo die gewählten Ausstattungsteile von dem Standard der Leistungsbeschreibung abweichen, wird dies vermerkt. Im Anschluss an die Bemusterung – und an eine Bedenkzeit – unterschreibt der Bauherr das Protokoll und macht seine Bestellung endgültig verbindlich. Eventuelle Mehr- oder Minderkosten werden in einem Zusatz zum Bauvertrag angehängt. Die Materialien werden bestellt, damit sie rechtzeitig bereitstehen.

Fenster werden bereits im Werk in die Wandelemente eingebaut. Deren Vorfertigung kann nun in die Fertigungsplanung integriert werden. Die Bauherren halten bald eine Benachrichtigung in Händen:

Auf dieser wird der Tag der Hauserrichtung mitgeteilt.

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