Smarthome und Sauna-Vergnügen: Mit Sonnenstrom und Speicher

Familie Gstettner aus Wiesent

Ein ferngesteuertes Heim

Auf dem Anwesen von Johannes und Johanna in Wiesent gibt es viel zu entdecken – im Haus, aber auch drum herum. Für die Kinder Isabel und David ein toller Platz zum Aufwachsen – und vielleicht auch für später.

In der Abenddämmerung wirkt das Gebäude, das die Firma FischerHaus nach den individuellen Wünschen des Ehepaars in umweltfreundlicher Holzständerbauweise erbaut hat, wie eine Arche. Das kommt vom großzügigen halbrunden Lichthof, der die Einliegerwohnung (45 qm) im Kellergeschoss hell und freundlich macht. Heute der Spielbereich für die Kids, kann sie später als Teenagerwohnung dienen oder auch separat vermietet werden.

Darüber zieht eine sehr breite, tiefe Fensternische, ein sogenanntes Lesefenster, am Rand der Außenmauer die Blicke an. Innen, über der gemütlichen Holzsitzbank, steht das Wort „Lieblingsplatz“.  Daneben sind es zwei Bereiche, die Johannes und Johanna besonders ans Herz gewachsen sind: die offene Küche mit der großen Panoramatür, die den Blick in die Weite schweifen lässt, und die Sauna, die im Bad integriert ist.

Den Strom fürs Schwitzen liefert zum Großteil die PV-Anlage auf dem Satteldach (10 kW/p), deren Strom in einen großen Batteriespeicher (13 kW) fließt. Von Ende Mai bis Anfang September kommt das Haus so gut wie ohne Fremdstrom aus.

Die Familie ist 2018 eingezogen, in Erd- und Obergeschoss bewohnen sie 170 qm. Schon damals war Johannes fasziniert von den Smarthome-Möglichkeiten. Der Anbieter Loxone, mit dem FischerHaus eng zusammenarbeitet, besteche durch ein intelligentes und praktisches, weil übersichtliches Schalterkonzept.

Die Steuerung sei einfach und erlaube es ihm, alles so zu kombinieren, wie er es sich wünscht. Bewegungsmelder, Heizungsregulierung (die Familie nutzt ein lokales Fernwärme-Angebot), „und beim Gang aufs WC geht automatisch das Radio an“, schmunzelt der Hobby-Tüftler.

Individualität ist dem Ehepaar wichtig – das lässt sich an der Gestaltung der Innenräume und an der Einrichtung ablesen. Die Fenster sind auch innen anthrazitfarben und kontrastieren so angenehm mit dem ansonsten sehr hell und neutral gehaltenen Interieur.

Dabei wäre alles beinahe anders gekommen. Eigentlich wollten sich Johanna und Johannes den „Baustress“ sparen und ein bestehendes Haus kaufen. Irgendwann bemerkten sie jedoch, dass es das Haus, das ihren Vorstellungen entspricht, nicht gibt. Die zwei begannen, ein „Traumhaustagebuch“ zu führen, in dem alle Wohnideen festgehalten wurden. Aus dem wiederum entwickelte FischerHaus schlüsselfertig den persönlichen Haustraum der Familie.

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