Versicherung gegen Hochwasser

Gebäudeversicherung reicht nicht

"Die Lage in den Hochwassergebieten am Mittel- und Oberlauf der Mosel hat sich leicht entspannt." Meldungen wie diese werden zweimal im Jahr in den von Hochwasser bedrohten Gebieten entlang der größeren Flüsse mit großer Erleichterung aufgenommen. Nach zwei "Jahrhunderthochwassern" in nur fünf Jahren ist das auch nicht verwunderlich, schließlich können die Hausbesitzer nur in den seltensten Fällen darauf bauen, daß die Schäden von ihrer Versicherung reguliert werden. Wird beispielsweise ein am Hang errichtetes Haus durch Unterspülung zum Wegrutschen und zum Einsturz gebracht, sieht der Hausbesitzer sein über lange Jahre abbezahltes Eigenheim regelrecht "davonschwimmen".

Pech gehabt

"Wer nur eine normale Gebäude- bzw. Hausratversicherung abgeschlossen hat, der hat in so einem Fall leider Pech", erklärt dann auch Klaus Brandenstein, Pressereferent des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft in Berlin, "damit werden nur Schäden durch Sturm, Hagel, Brand oder Leitungswasser abgedeckt, nicht aber durch Hochwasser, Erdrutsche, Erdbeben oder Vulkanausbrüche. Aufatmen kann nur, wer zusätzlich eine Elementarschaden-Versicherung abgeschlossen hat."