| Vorwärts zur Natur |
"Effizient, schnell, ökologisch". Mit diesen Worten fasst Christoph Windscheif vom Bundesverband Deutscher Fertigbau die Trends der Branche zusammen. "Ein Fertighaus entsteht unter kontrollierten Bedingungen, wie im Labor." Jeder Schritt lässt sich nachvollziehen, jeder Arbeitsschritt verbessern, jedes Einzelteil optimieren. Das Ziel, das die Unternehmen der Branche eint, ist es rationeller, ökologisch und hochwertig zu bauen.
"Was auf unserem Markt zählt, sind Qualität und Innovation", beschreibt Reinhard Fuchs sein Rezept, um im Wettbewerb der Fertighausbauer in Deutschland zu bestehen. Reinhard Fuchs ist Geschäftsführer bei FischerHaus und bringt mit der Öko-Therm-Energiesparwand gerade ein Produkt für die ökologische Nische auf den Markt. Die Wand kommt ganz ohne erdölbasierenden Dämmstoffen aus, baut ganz auf die Dämmqualität des Holzes. "Es gibt keine Folie in der Wand. Sie ist zu 100 Prozent aus nahezu CO² neutralen Rohstoffen", beschreibt Reinhard Fuchs. Statt einer Folie wird eine spezielle Holzwerkstoffplatte als Dampfbremse in der Wand verwendet. "Die Wünsche sehr ökologisch denkender Kunden gehen in diese Richtung."
Christoph Windscheif kennt den Trend zu Ökologie und Nachhaltigkeit. "Hausbauer kommen um die Klimadiskussion und die steigenden Energiekosten nicht herm." Mit einer effizient gedämmten Wand lassen sich Energiekosten und Co²-Emissionen sparen. Trotz aller Fortschritte in den letzten Jahren ist die Heizung bisher immer noch ein großer Faktor bei den Nebenkosten.
Völlig auf mineralische Dämmstoffe zu verzichten, ist ein weiterer Schritt in die Ökologische Richtung. "Wer mit Holz bauen will, will ökologisch bauen. Das Fertighaus ist eine Nische, wo das möglich ist", sagt der Experte von FischerHaus. Dabei spielen vor allem die Eigenschaften des Baustoffes Holz eine entscheidene Rolle. Der nachwachsende Rohstoff bindet während des Wachstums und danach das Treibhausgas Kohlendioxid. "Langlebige Häuser sind so die besten CO²-Speicher, die wir kennen."
"Allgemein geht der Trend im Bau zu Fertighaus", bringt Christoph Windscheif es auf den Punkt. Allein im letzten Jahr wurde jedes siebte neu gebautes Haus in Fertigbauweise aus Holz montiert. Und das, obwohl der Tendenz der Baubranche generell eher ins Minus zeigt. "Es wird prinzipiell weniger gebaut, aber wenn gebaut wird, dann aus Holz", erklärt Windscheif.
Im Gegment der Eigenheime, in dem die mittelständische Fertighausunternehmen traditionell stark vertreten sind, legte der Holzbau im letzten Jahr um 1,1 Prozentpunkte zu.
Das liegt zum einen an den guten Eigenschaften des Baustoffs aber auch an der hohen Qualität, mit der er in der Branche verarbeitet wird.
Der Bundesverband Deutscher Fertigbau versammelt unter seinem Dach 45 Mitgliedsunternehmen und so nahezu 100 Prozent der industriellen Fertighausunternehmen in Deutschland. Gleichzeitig sind die Mitglieder Teil der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau. Unter diesem Gütesiegel verpflichten sich die Unternehmen einen Standard an Bauweise, Material und Fertigung zu gewährleisten, der weit über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgeht. |
Über FischerHaus: Die FischerHaus GmbH & Co. KG mit Sitz im oberpfälzischen Bodenwöhr hat sich auf den Bau individueller und wertvoller Fertighäuser spezialisiert. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1961 verbindet FischerHaus traditionelle Holzbaukunst mit moderner Technik und zukunftsweisenden Ideen, insbesondere im Bereich der Energieeffizienz. FischerHaus ist Mitglied im Bundesverband deutscher Fertigbau e. V. und in der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau. Die Unternehmensführung liegt seit April 2006 in den Händen von Reinhard Fuchs und Barbara Fuchs. |
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