Bodenwöhr: Wer ein Haus baut, schmiedet Zukunftspläne – und neben den persönlichen Wünschen an das zukünftige Zuhause stehen heute die Überlegungen zu einem Kosten sparenden und vor allem zukunftssicheren Energiekonzept bei Bauherren an erster Stelle. Energieeffizienz fordert auch das Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung, das mit der jetzt reformierten Energieeinsparverordnung (EnEV) die Auflagen für Neubauten vorgibt: Bereits ab Herbst 2009 müssen Bauherren nochmals strengere Anforderungen an Dämmung und Heizung erfüllen. „Energie sparen und zukunftssicher bauen – das sind genau die Themen, die unsere Kunden beschäftigen“, bestätigt auch Babara Fuchs, Mitglied der Geschäftsführung von FischerHaus. „Deshalb sind wir bei FischerHaus in puncto Energieeffizienz noch einen Schritt weiter gegangen“, erläutert sie. „Mit unserer Initiative „Zukunft Passivhaus“ bieten wir unseren Kunden ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept, das ihnen die Sicherheit gibt, für kommende Zeiten vorgesorgt zu haben. Die Passivbauweise“, führt Fuchs aus, „ist für uns die logische Weiterentwicklung unserer Kompetenzen, denn FischerHäuser bringen aufgrund ihrer sehr guten Dämmung und der isolierten Gebäudehülle schon beste Voraussetzungen für ein Passivhaus mit.“ Passivhäuser werden in Deutschland bereits seit mehr als zwanzig Jahren gebaut. Keine andere Bauweise ist annähernd so intensiv erforscht und ausgewertet worden. Martin Forstner, beratender Passivhaus-Architekt in der FischerHaus-Planungsgruppe, kennt aus langjähriger Erfahrung die vielen Mythen, die sich dennoch weiterhin um die Passivbauweise ranken. „Dabei ist das Funktionsprinzip denkbar einfach“, erklärt der Experte aus Neumarkt: „Stellen Sie sich vor, Sie stehen im Ski-Overall auf dem Gletscher. Wenn Sie alle Reißverschlüsse Ihres Overalls geöffnet haben – vergleichbar mit den Fugen in einem Gebäude –, dann wird Ihnen auch nach einer ganzen Thermoskanne Tee nicht richtig warm. Ihre Körperwärme strahlt ab, am Reißverschluss – vergleichbar mit einer Wärmebrücke im Haus – kondensiert Feuchtigkeit. Wenn Sie aber den Reißverschluss schließen, also im übertragenen Sinn die Gebäudefugen optimieren wie im Passivhaus, bleibt die Körperwärme im Overall, und es reicht schon eine einzige Tasse Tee für ein wohliges Wärmegefühl.“ Für Forstner liegen die Vorteile eines Passivhauses auf der Hand: „Das Passivhaus ist – mitsamt der kompletten Haustechnik – konsequent auf die Senkung des Primär¬energieverbrauchs ausgelegt. Je nach Gebäudegröße und Nutzung wird allein durch die steigenden Energiekosten eine sehr schnelle Amortisation der Aufwendungen für spezielle Konzeptmaßnahmen erreicht.“ Im Passivhaus werden passive Energien wie die Sonnenenergie, die Abstrahlwärme von Haushaltsgeräten und auch die Körperwärme der Bewohner dank spezieller Dämmung perfekt ausgenutzt. Auf diese Weise deckt ein Passivhaus viele Monate im Jahr seinen Heizwärmebedarf selbst. Nur in sonnenarmen Wintermonaten muss ergänzend auf ein kleines Heizsystem zurückgegriffen werden. „Die Passivbauweise“, fasst Forstner zusammen, „ist das einzige Gebäudekonzept, das dem Energieverbrauch effektiv entgegenwirken und die erforderliche CO2-Reduktion umsetzbar machen kann. Nur die Energie, die nicht verbraucht wird, ist unter dem Strich eine echte Energieersparnis. Und“, so Forstner weiter, „es sind ja im Rahmen des Energie- und Klimaprogramms der Bundesregierung weitere Vorgaben hinsichtlich der Senkung des Primärenergieverbrauch vorgesehen. Für 2012 ist eine Novellierung der Energieeinsparverordnung zu erwarten, die sich von den energetischen Kennziffern her auf Passivhaus-Niveau bewegen wird. Jede andere Bauweise ist dann faktisch ein Altbau mit minderem Immobilienwert. Wer heute ein Passivhaus baut, erhält eine werthaltige Immobilie und investiert in jeder Hinsicht in die Zukunft.“ Dank des hohen Qualitätsstandards bei FischerHaus kann das Konzept „Zukunft Passivhaus“ auf jedes Fischerhaus angewendet werden, es muss, führt Forstner aus, „lediglich die Hülltechnik bzw. Anlagentechnik angepasst werden. Die bestehenden Hauskonzepte von FischerHaus bieten hier eine sehr gute Basis hinsichtlich optimierter Bauweise.“ Und Barbara Fuchs ergänzt: „Wir stehen für das Gesamtkonzept ein, unsere Passivhaus-Kunden erhalten individuelle Planung und die komplette Umsetzung aus einer Hand – wie bei allen Fischerhäusern .Und das bei kurzen Bauzeiten mit Festpreisgarantie.“ Ein Prototyp der Initiative „Zukunft Passivhaus“ entsteht augenblicklich im mittelfränkischen Fürth. Die Eröffnung ist für das zweite Maiwochenende geplant. Danach ist das Musterhaus „Cubus“ von Mittwoch bis Sonntag in der Zeit von 11 bis 18 Uhr zur Besichtigung geöffnet. Weitere Informationen und aktuelle Termine sind unter www.zukunft-passivhaus.de zu finden. |